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Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

§ 1 Geltungsbereich

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen der LINLY GmbH, Badergasse 3, D-09350 Lichtenstein/Sachsen (nachfolgend „Auftragnehmer“), und dem Kunden (nachfolgend „Auftraggeber“) über Vertriebs- und Lead-Generierungsleistungen. Abweichende Bedingungen des Auftraggebers werden nicht anerkannt, es sei denn, der Auftragnehmer stimmt ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zu.

§ 2 Vertragsgegenstand

Gegenstand des Vertrages sind die im Einzelvertrag bzw. in der Leistungsbeschreibung vereinbarten Leistungen des Auftragnehmers. Dies können insbesondere sein: externer Vertrieb, Lead-Generierung, Akquise und Vermittlung von Kundenkontakten in den Bereichen erneuerbare Energien (z. B. Solar, Speicher, autarke Systeme) und konventionelle Energieträger (z. B. Heizöl, Pellets, AdBlue, Baustellenbetankung). Der genaue Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Kooperations- oder Dienstvertrag.

§ 3 Vertragsschluss

Der Vertrag kommt durch schriftliche (inkl. E-Mail) Annahme des Angebots durch den Auftraggeber oder durch Unterzeichnung eines vom Auftragnehmer vorgelegten Vertrages zustande. Mündliche Nebenabreden bestehen nicht.

§ 4 Leistungserbringung und Mitwirkung

Der Auftragnehmer erbringt die vereinbarten Leistungen nach den Maßstäben eines ordentlichen Kaufmanns. Der Auftraggeber stellt alle für die Leistungserbringung erforderlichen Unterlagen, Informationen und Zugänge rechtzeitig zur Verfügung. Verzögerungen durch fehlende Mitwirkung gehen nicht zu Lasten des Auftragnehmers.

§ 5 Vergütung und Zahlung

Die Vergütung richtet sich nach der jeweiligen Vereinbarung (z. B. Erfolgsprovision, Festpreis, Retainer). Rechnungen des Auftragnehmers sind innerhalb der vereinbarten Frist (bei Fehlen einer Vereinbarung innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum) ohne Abzug zahlbar. Bei Zahlungsverzug können Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnet werden.

§ 6 Gewährleistung

Der Auftragnehmer erbringt seine Leistungen mit der gebotenen Sorgfalt. Ansprüche des Auftraggebers bestehen nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. Die Gewährleistungsfrist beträgt 12 Monate ab Abnahme der Leistung, sofern nicht etwas anderes vereinbart wurde.

§ 7 Haftung

Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt für Vorsatz und grobe Fahrlässigkeit sowie für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit. Bei leichter Fahrlässigkeit haftet er nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten und nur in Höhe des vorhersehbaren, typischerweise eintretenden Schadens. Weitergehende Haftungsansprüche sind ausgeschlossen.

§ 8 Vertraulichkeit und Datenschutz

Beide Parteien verpflichten sich, vertrauliche Informationen der anderen Partei nur im Rahmen des Vertragszwecks zu verwenden und nicht an Dritte weiterzugeben. Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt im Einklang mit der Datenschutzerklärung und der DSGVO.

§ 9 Laufzeit und Kündigung

Die Laufzeit und Kündigungsfristen ergeben sich aus dem jeweiligen Vertrag. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt.

§ 10 Schlussbestimmungen

Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist, soweit gesetzlich zulässig, der Sitz des Auftragnehmers. Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.

Stand: Februar 2025